Die HAW Kiel und die Berufliche Schule des Kreises Ostholstein in Oldenburg schließen eine Kooperation. Heute unterzeichneten die Vertreterinnen und Vertreter beider Einrichtungen in Oldenburg eine entsprechende Vereinbarung.

im Bild:
- Herr Prof. Dr. Harm Bandholz, zukünftiger Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der HAW
- Herr Prof. Dr. Marco Hardiman, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft der HAW
- Frau OStD’in Ilona Hartmann, Schulleiterin der BBS
- Frau StD’in Monika Schmahl, Abteilungsleiterin Berufliches Gymnasium
Abiturientinnen und Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums, Zweig Wirtschaft, können an Schleswig-Holsteins größter Hochschule für Angewandte Wissenschaften mit einem großen Vorteil ihr Studium aufnehmen.
Ihnen werden im Bereich Volkswirtschaftslehre die Kurse in Mikro- und Makroökonomie anerkennt sowie der Kurs Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Insgesamt werden ihnen 15 von 30 Leistungspunkten im ersten Semester gutgeschrieben; die Absolvierenden des Beruflichen Gymnasium sparen sich also ein halbes Semester.
Der Übergang an die HAW Kiel auf dem Kieler Ostufer wird durch den Kooperationsvertrag erheblich erleichtert. Die Möglichkeit, die eigene Schulkarriere mit erleichternden Bedingungen durch ein Studium in der eigenen Region fortzusetzen, ist ideal für Oldenburger Schülerinnen und Schüler.
Der Dekan des Fachbereichs Wirtschaft, Prof. Dr. Marco Hardiman, hat den Kooperationsvertrag zwischen der HAW Kiel und dem Beruflichen Gymnasium der Beruflichen Schule Oldenburg initiiert.
„Ich freue mich sehr, dass unseren Schülerinnen und Schülern ein weiterer Vorteil mit ihrem Abitur geboten wird. Wir sind bereits für alle Gemeinschaftsschulen der Region Kooperationspartner und nehmen alle Schülerinnen und Schüler mit entsprechender Qualifikation auf. Die Entscheidung, ihr Abitur bei uns am Beruflichen Gymnasium im Bereich Wirtschaft abzulegen, bekommt nun einen deutlichen Benefit“, sagt die Schulleiterin OStD‘in Ilona Hartmann.
Prof. Marco Hardiman ergänzt: „Mit der Kooperation schaffen wir für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler einen besonders attraktiven Übergang von der beruflichen Schule an die Hochschule. Wer bereits während der Schulzeit anspruchsvolle wirtschaftswissenschaftliche Kompetenzen erworben hat, soll davon auch im Studium profitieren können. Die Anerkennung von ECTS macht diese Leistungen sichtbar und vermeidet unnötige Doppelungen. Gleichzeitig stärkt die Kooperation die Verbindung zwischen Schule und Hochschule und erleichtert jungen Menschen den Einstieg in ein wirtschaftswissenschaftliches Studium.“
Konkret erhält schon der Abiturjahrgang 2026 eine Anerkennung über 15 ECTS, das entspricht drei Modulen, die nicht mehr in der Studienzeit abgelegt werden müssen.