Am 17. März fand im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus die Filmvorführung „Die Möllner Briefe“ in Oldenburg in Holstein statt. Der Standort Lensahn ist Teil des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ und nimmt aktiv an dieser wichtigen Initiative teil, die dieses Jahr unter dem Motto „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ steht.

 

Die Veranstaltung wurde von über 90 Schüler*innen der Fachschule für Sozialpädagogik und der Berufsfachschule für Sozialpädagogik sowie Lehrkräften aus Lensahn besucht. Der Film thematisierte die tragischen Ereignisse des Brandanschlags in Mölln im Jahr 1992, bei dem drei Menschen ums Leben kamen. Durch die bewegenden Geschichten der Überlebenden, insbesondere von Ibrahim Arslan, der ebenfalls anwesend war, wurde deutlich, wie tiefgreifend die Auswirkungen solcher Gewalttaten sind und wie wichtig es ist, sich aktiv gegen Rassismus einzusetzen.

 

Ibrahim Arslan teilte seine persönlichen Erfahrungen und stand im Anschluss für einen offenen Austausch zur Verfügung. Die rege Diskussion bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit den Themen Rassismus, Solidarität und Erinnerungskultur auseinanderzusetzen.

 

Wir danken allen, die an dieser wichtigen Veranstaltung teilgenommen haben, und setzen uns weiterhin dafür ein, „Stimme zu zeigen“ und für eine respektvolle und inklusive Gesellschaft einzutreten.

 

Dem Förderverein der Berufsschule Oldenburg in Holstein danken wir für die Bezuschussung der Kinotickets!