⚡ Arbeitsblatt – Elektroschweißen
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1. Erkläre das Prinzip des Lichtbogenschweißens.
Zwischen Elektrode und Werkstück entsteht ein Lichtbogen.
Die hohe Temperatur schmilzt Elektrode und Grundwerkstoff.
Beim Abkühlen entsteht eine feste Schweißverbindung.
2. Welche Aufgaben hat die Umhüllung der Elektrode?
• Schutzgasbildung
• Schlackenbildung
• Stabilisierung des Lichtbogens
• Legierungszusätze
3. Nenne vier persönliche Schutzausrüstungen.
Schweißhelm, Schweißhandschuhe, Schutzkleidung, Sicherheitsschuhe
4. Warum muss das Werkstück sauber sein?
Schmutz, Rost oder Öl führen zu Poren, schlechter Nahtqualität und instabilem Lichtbogen.
5. Unterschied Gleichstrom / Wechselstrom beim Schweißen.
Gleichstrom erzeugt einen stabileren Lichtbogen.
Wechselstrom ist günstiger, aber der Lichtbogen ist weniger stabil.
6. Elektrodenstärke für Materialdicken.
Materialdicke
Elektrode
2 mm
4 mm
8 mm
2 mm → ca. 2.0 mm Elektrode
4 mm → ca. 2.5–3.2 mm
8 mm → ca. 3.2–4.0 mm
7. Nenne drei typische Schweißfehler.
Poren, Schlackeneinschlüsse, Einbrandkerben
8. Spannung 25 V und Strom 120 A. Berechne die Leistung.
P = U × I
P = 25 × 120 = 3000 W = 3 kW
9. 30 V und 150 A.
P = 30 × 150 = 4500 W = 4,5 kW
10. 20 Minuten bei 3 kW. Berechne die elektische Arbeit in kWh
20 Minuten = 0,167 h
E = 3 kW × 0,167 h ≈ 0,5 kWh
11. Nenne zwei Vorteile des Elektrodenschweißens.
• einfache und robuste Technik
• auch im Freien einsetzbar
• relativ günstige Geräte
12. Welche Temperaturen entstehen ungefähr im Lichtbogen?
Etwa 5000–7000 °C
13. Welche Aufgabe hat die Schlacke nach dem Schweißen?
Die Schlacke schützt die Schweißnaht während des Abkühlens vor Sauerstoff und verhindert Oxidation.
14. Berechne die Leistung eines Schweißgerätes.
Spannung: 28 V
Stromstärke: 140 A
P = 28 × 140 = 3920 W
= 3,92 kW
15. Warum müssen Elektroden trocken gelagert werden?
Feuchtigkeit führt zu Wasserstoff in der Schweißnaht.
Dadurch können Poren und Risse entstehen.
Arbeitsblatt Metalltechnik – Elektroschweißen