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Schüleraustausch der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Oldenburg im Rahmen
des Interreg Boost Projektes

Der kaufmännische Zweig der Schule sowie die gastronomischen Bildungsgänge der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Oldenburg und Neustadt haben einen Schüleraustausch mit der dänischen CELF-Berufsschule in Nyköbing/Falster durchgeführt. Thema des Austausches waren die Unterschiede der beruflichen Ausbildungssysteme sowie die beruflichen Arbeitsmöglichkeiten im jeweils anderen Land. Das BOOST Projekt wird vom Europäischen Fond über das Interreg Programm gefördert und läuft von Februar 2017 bis Dezember 2019. Es beinhaltet den Austausch von Schülern sowie von Lehrkräften, um im Hinblick auf den Bau des Fehmarn Belt Tunnels die beiden Regionen als einen Arbeitsmarkt einander näherzubringen.

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Am Freitag, dem 4. Mai 2018, fand die Abschlussveranstaltung des Interreg BOOST Projektes statt. Alle Projektschüler und Lehrkräfte dieses Projektes trafen sich an der Außenstelle Neustadt. Sie besprachen die Ergebnisse und Erfahrungen der ersten Austauschrunde. Im Anschluss daran wurde gemeinsam gekocht, angehende Kaufleute mit angehenden Köchen, deutsch-dänisch gemischt.

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Damit wurde nach mehr als einem Jahr die erste Austauschrunde abgeschlossen. Vom 16. bis 20. April fand der Austausch in Dänemark und vom 30. April bis 4. Mai hier an der Beruflichen Schule in Oldenburg und Neustadt statt. In Dänemark wurde Smörebröd und klassisches dänisches Gebäck, in Neustadt Königsberger Klopse und Bayrische Creme zubereitet, während die Kaufleute in Lernbüros und Verkaufssituationen ihre Erfahrungen austauschten.

Den Höhepunkt bildete ein Ausflug nach Lübeck mit Besuchen im Marzipanmuseum, inklusive Marzipanabitur, der Schiffergesellschaft und dem Café Niederegger.

Unser Berufsbildungssystem ist das Duale System, in dem die Schüler an den zwei Lernorten, Berufliche Schule und Betrieb, ausgebildet werden. In Dänemark gehen die Schüler erst einmal 20 Wochen in die Berufsschule, um sich anschließend, praktisch vorbereitet, einen Betrieb zu suchen. Dann erst beginnen dreieinhalb Jahre betriebliche Ausbildung.

Ein Fazit des teilnehmenden Kochauszubildenden Hendrik Bauer aus dem Hotel Strandkind: „An dem dänischen Ausbildungssystem finde ich gut, dass die Schüler erst einmal ganz entspannt an die Ausbildungsberufe herangeführt werden, indem sie verschiedene Berufsfelder in der Berufsschule ausprobieren, wie z. B. Bäcker, Koch, Service und Konditor. Die dänischen Schüler müssen dann allerdings auch eigenverantwortlicher an ihren Projektarbeiten arbeiten.“

Michael John

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