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- Schulleiter -

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Gemäß § 63 Abs. 1 des Schleswig-Holsteinischen Schulgesetzes in der z.Zt. gültigen Fassung beschließt
die Schulkonferenz der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Oldenburg nachfolgende

S c h u l o r d n u n g  für den Schulort  O l d e n b u r g

  1. Jeder verhalte sich in der Schule und bei sonstigen Schulveranstaltungen so, dass andere weder belästigt, noch behindert oder gefährdet werden.
  2. In der Schule und in schulischen Bezügen ist es untersagt, in Wort, Schrift und Bild die Freiheit und Würde des Menschen (Artikel 1 Grundgesetz) verächtlich zu machen.
  3. Bei Klassenwechsel oder nach Beendigung des Unterrichtes sorge jeder für Ordnung und Sauberkeit in den Klassen und Fachräumen. Die Tafel ist sauber zu hinterlassen.
  4. Während der Pausen ist der Aufenthalt in den Klassenräumen (auch kurzfristiges Betreten!) nicht zulässig. Der Aufenthalt in den unteren Fluren des A- und den unteren und oberen Flur des D-Traktes ist erlaubt. Der Flur B (Durchgang zu den Toiletten und zum Schulbüro) und der Flur C (vom Eingang des Schulhofs, vorbei am Lehrerzimmer über den Treppenabgang im Trakt D) dürfen auch in den Pausen benutzt werden. Ein Durchgang ist unbedingt zu gewährleisten.
  5. Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände besteht ein Rauch- und Alkoholverbot.
  6. Mobiltelefone etc. sind während des Unterrichts ausgeschaltet und in der Tasche aufzubewahren. Eine Benutzung darf nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Lehrkraft erfolgen..
  7. Das Verlassen des Schulgeländes zu privaten Zwecken während der Schulzeit liegt in der eigenen Verantwortung der Schülerinnen und Schüler/bei Minderjährigen in der Verantwortung der Erziehungsberechtigten. Jeder verhalte sich auch außerhalb des Schulgeländes rücksichtsvoll, so dass insbesondere der Verkehr nicht behindert wird und Abfall ordnungsgemäß entsorgt wird. Zu den Sportstätten ist der direkte Weg zu benutzen.
  8. Alle Fahrzeuge einschließlich der Fahrräder sind auf dem großen Parkplatz am Kremsdorfer Weg abzustellen. Die Parkplätze an der Danziger Straße und der Ostlandstraße sind den Lehrkräften vorbehalten.
  9. Die Schule übernimmt keine Haftung für Fahrzeuge aller Art und deren Einzelteile, für Kleidungsstücke auf den Fluren sowie für Wertgegenstände und Geldbeträge, die in den Räumen und Kleidungsstücken verbleiben.
  10. Für Unterrichtsversäumnisse ist unverzüglich eine schriftliche Entschuldigung beizubringen, bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern obliegt die Pflicht den Eltern. Bei Versäumnissen von mehreren Tagen müssen Vollzeitschüler spätestens am dritten Fehltag eine ärztliche Bescheinigung vorlegen, bei Teilzeitschülern ist diese erforderlich, wenn an zwei aufeinanderfolgenden Schultagen nicht am Unterricht teilgenommen wird. Der Klassenlehrer/die Klassenlehrerin bzw. der Tutor/die Tutorin oder der Kursleiter/die Kursleiterin kann im Einvernehmen mit der Schulleiterin eine Schulunfähigkeits-bescheinigung eines Arztes oder einer Behörde verlangen.

          Von der Schule nicht genehmigte Fehlzeiten aus betrieblichen Gründen sind nachzuholen.

  1. Beurlaubungsanträge sind mindestens eine Woche vorher beim Klassenlehrer/Klassenlehrerin bzw. Tutor/Tutorin einzureichen, der/die diese gegebenenfalls an die Schulleitung weitergibt.
  2. Der Wechsel von Ausbildungs- oder Arbeitsplatz und Wohnung ist sofort dem Klassenlehrer/ Klassenlehrerin bzw. Tutor/Tutorin mitzuteilen.
  3. Nach Beendigung des Schulverhältnisses sind Bücher und anderes Schuleigentum zurückzugeben. Wer sie beschädigt, verliert oder nicht zurückgibt, haftet für den Schaden.
  4. In den Werkstätten und Fachräumen sind die dort geltenden besonderen Verhaltensregeln zu beachten.
  5. Werbung für außerschulische Veranstaltungen ist nur mit Zustimmung der Schulleitung erlaubt.
  6. Bei Verstößen gegen die Schulordnung können Ordnungsmaßnahmen nach § 25 Schulgesetz laut Anlage zur Schulordnung getroffen werden.

Medien-Selbstverpflichtung
Ich verpflichtete mich, keine verächtlichen Äußerungen (in Wort, Schrift und/oder Bild) über Personen des Schullebens in Medien zu verfassen und/oder weiterzuverbreiten.
Mir ist bekannt, dass die Schule auch über Medien keine Verbreitung von rassistischem, fremdenfeindlichem, sexistischem, verfassungsfeindlichem, gewalt- oder drogenverherrlichendem Gedankengut duldet. 
Ich mache mich mitschuldig, wenn ich solche Vorgänge kenne und mich nicht dagegen wende bzw. sie bekannt mache.


Anlage zur Schulordnung der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Oldenburg

Auszüge  aus dem Schleswig-Holsteinischen Schulgesetz vom 24. Januar 2007 zuletzt geändert durchs Gesetz vom  04. Februar 2014

§ 11 Beginn und Inhalt des Schulverhältnisses

(1)   Mit der Aufnahme einer Schülerin oder eines Schülers in eine öffentliche Schule wird ein öffentlichrechtliches Schulverhältnis begründet.

(2)  Aufgrund des Schulverhältnisses sind die Schülerin und der Schüler berechtigt und verpflichtet, am Unterricht teilzunehmen, vorgesehene Prüfungen abzulegen und andere Schulveranstaltungen, ... zu besuchen. Die Schule kann für einzelne Schülerinnen und Schüler die Teilnahme an bestimmten schulischen Veranstaltungen ..., für verbindlich erklären.

§ 17 Weisungen, Beaufsichtigung

(1) Die Schülerinnen und Schüler haben in der Schule und bei sonstigen Schulveranstaltungen die Weisungen der Schulleiterin oder des Schulleiters und der Lehrkräfte zu befolgen ...

§ 19 Ende des Schulverhältnisses

(1)  Das Schulverhältnis endet mit der Entlassung aus einer öffentlichen Schule.

(4) Eine Schülerin oder ein Schüler kann nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht entlassen werden, wenn sie oder er innerhalb von 30 aufeinander folgenden Kalendertagen insgesamt 20 Unterrichtsstunden unentschuldigt ferngeblieben ist oder sich durch wiederholte und unentschuldigte Abwesenheit bei schriftlichen Arbeiten unter Aufsicht der Leistungskontrolle in zwei oder mehr Fächern entzieht...

$ 23 Beginn und Ende der Berufsschulpflicht

(1) Die Berufsschulpflicht beginnt für Minderjährige mit dem Verlassen einer weiterführenden allgemeinbildenden Schule oder eines Förderzentrums nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht und dauert

  1. bis zum Abschluss eines bestehenden Ausbildungsverhältnisses oder,
  2. wenn kein Ausbildungsverhältnis besteht, bis zum Ende des Schulhalbjahrs, in dem die Schülerin oder der Schüler volljährig wird.

$ 25 Maßnahmen bei Erziehungskonflikten

( 2) Soweit ... Maßnahmen (bei Erziehungskonflikten in Erfüllung des Bildungsauftrages der Schule) nicht ausreichen, um eine Änderung des Verhaltens der Schülerin oder des Schülers zu erreichen oder einer Gefahr für andere Schülerinnen und Schüler zu begegnen, können Ordnungsmaßnahmen getroffen werden. Ordnungsmaßnahmen sind nach Abs. 3:

  1. Schriftlicher Verweis
  2. Ausschluss auf Zeit von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts.
  3. Ausschluss vom Unterricht bis zur Dauer von zwei Wochen
  4. Überweisung in eine Parallelklasse oder eine entsprechende organisatorische Gliederung.
  5. Überweisung in eine andere Schule mit gleichem Bildungsabschluss.

(2) Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 3 können auch getroffen werden, wenn eine Schülerin oder ein Schüler Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung anwendet oder dazu aufruft.

$ 26 Verantwortung für den Schulbesuch

(1) Eltern haben dafür zu sorgen, dass sich die Schülerin oder der Schüler in ihrem oder seinem Sozialverhalten dahin gehend entwickelt,

  1. dass sie oder er zu einer Teilnahme am Schulleben befähigt wird und die Schülerin oder der Schüler am Unterricht und an sonstigen Schulveranstaltungen teilnimmt sowie die Pflichten als Schülerin oder Schüler erfüllt,
  2. die Schulpflichtige oder den Schulpflichtigen an- und abzumelden.
  3. die Schülerin oder den Schüler für die Teilnahme an Schulveranstaltungen zweckentsprechend auszustatten und die von der Schule verlangten Lernmittel zu beschaffen,
  4. den zur Durchführung der Schulgesundheitspflege erlassenen Anordnungen nachzukommen,
  5. bei Schulunfällen die notwendigen Angaben zu machen.

(2) Nach Erreichen der Volljährigkeit treffen die Pflichten nach Absatz 1 die Schülerin oder den Schüler.

(3) Die Schülerin oder der Schüler oder die zum Unterhalt Verpflichteten haben die Kosten des Schulbesuchs zu tragen, soweit nicht nach den §§ 12 und 13 Schulgeld- und Lernmittelfreiheit  besteht. Zu den Kosten gehören auch die Kosten für ärztliche Atteste und ähnliche Bescheinigungen, die die Schulen als Nachweis im Einzelfall nach den jeweiligen Vorschriften verlangen können.

(4) Auszubildende, Arbeitgeber oder Dienstherren haben die Berufsschulpflichtige oder den Berufsschulpflichtigen unverzüglich zur Schule anzumelden, die zur Erfüllung der Pflicht zum Schulbesuch erforderliche Zeit zu gewähren und sie oder ihn zur Erfüllung der Berufsschulpflicht anzuhalten. Die gleichen Pflichten treffen, wer eine Minderjährige oder einen Minderjährigen länger als einen Monat beschäftigt, wenn diese oder dieser noch berufsschulpflichtig ist.

§ 28 Schulzwang

(1) Nimmt eine Schülerin oder ein Schüler ohne berechtigten Grund nicht am Unterricht teil ..., kann die Schule ..., die Zuführung durch unmittelbaren Zwang anordnen und die Ordnungsbehörde oder eine andere geeignete Stelle um Vollzugsmaßnahmen ersuchen. …

§ 144 Ordnungswidrigkeiten

(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

  1. (…)
  2. entgegen § 11 Abs. 2 seiner Pflicht zur Teilnahme am Unterricht nicht nachkommt,
  3. entgegen § 26 Abs. 1 Kinder oder Jugendliche nicht zum Schulbesuch anmeldet oder nicht dafür sorgt, dass die Schülerin oder der Schüler am Unterricht teilnimmt,
  4. entgegen § 26 Abs. 4 als Arbeitgeber, der nicht zugleich Ausbildender ist, Berufsschulpflichtige nicht zum Schulbesuch anmeldet, ...

(2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden. ...

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