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Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement

Der Unterricht für Auszubildende wird normalerweise in Oldenburg erteilt. Benachteiligte Jugendliche, die in der Regel einen Ausbildungsvertrag mit dem Bugenhagen Berufsbildungswerk geschlossen haben, werden an der Außenstelle in Timmendorfer Strand unterrichtet.

Dauer der Berufsausbildung

Die Ausbildung zur Kauffrau / zum Kaufmann für Büromanagement dauert 3 Jahre. Bei guten Leistungen in der Schule und im Betrieb besteht die Möglichkeit, die Ausbildung um ein halbes Jahr zu verkürzen. Jugendliche mit Realschulabschluss oder Abitur können ebenfalls einen Antrag auf Verkürzung stellen. Der Antrag muss jedoch mit dem Ausbilder gemeinsam gestellt werden.

Zuständige Kammer

Für die Ausbildung zur Kauffrau / zum Kaufmann für Büromanagement ist die IHK zu Lübeck und die Handwerkskammer Lübeck zuständig. Die zuständige Stelle trägt die Ausbildungsverträge in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse ein.

Unterrichtende Lehrer

Herr Bernd Babbe (Oldenburg, Timmendorfer Strand)
Herr Siegfried Borzym (Oldenburg)
Herr Dieter Gerkens (Oldenburg)
Frau Sabine Kaitschick (Timmendorfer Strand)
Frau Verena Pierson (Oldenburg)

Herr Lorenz Rolschewski (Timmendorfer Strand)

Typische Aufgaben einer Kauffrau / eines Kaufmannes für Büromangement

Kaufleute für Büromanagement arbeiten in den unterschiedlichsten Branchen, vom Handwerksbetrieb bis zum Industrieunternehmen. Die Anforderungen unterscheiden sich von Betrieb zu Betrieb. Das Aufgabenfeld von Kaufleute für Büromanagement umfasst im Wesentlichen Tätigkeiten in kaufmännisch verwaltenden und organisatorischen Funktionen wie z.B.: Allgemeiner Schriftverkehr, Buchführung, Kostenrechnung, Auftrags- und Rechnungsbearbeitung, Zahlungsverkehr, Personalverwaltung und Entgeltabrechnung, Lagerhaltung und Terminüberwachung. Um die vielfältigen Aufgaben selbständig und effizient erledigen zu können, werden EDV-Systeme genutzt.

Anforderungen

Die IHK empfiehlt, dass der Jugendliche möglichst über einen guten mittleren Bildungsabschluss (Realschule) verfügen sollte. Formal ist jedoch kein Schulabschluss für die Ausbildung notwendig. Ein Jugendlicher sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:

Gute schriftliche Ausdrucksweise
Sicherer Umgang mit Zahlen
Interesse an kaufmännischen Organisationsabläufen
Selbständige und sorgfältige Arbeitsweise
Kontaktfähigkeit und Zuverlässigkeit
Freude am Umgang mit EDV-Systemen
Ggf. Fremdsprachen

Prüfungsrelevante Bildungsinhalte

Allgemeine Wirtschaftslehre
Die Berufsausbildung
Der Betrieb
Grundlagen des Wirtschaftens
Grundlagen des Rechts (wichtige Verträge insb. Kaufvertrag)
Ein- und Verkauf
Zahlungsverkehr
Rechtsformen der Unternehmung
Finanzierung und Investition
Steuern und Versicherungen

Rechnungswesen
Einführung in die Systematik der Buchführung
Beschaffungs- und Absatzwirtschaft
Personalwirtschaft
Zahlungsverkehr und Finanzwirtschaft
Anlagenwirtschaft
Statistik
Jahresabschluss
Kosten und Leistungsrechnung
Controlling

Spezielle Wirtschaftslehre
Gestaltung von Arbeitsraum, -platz und -zeit
Personalwirtschaft
Grundlagen der Betriebsorganisation
Aufbauorganisation / Ablauforganisation
Anfrage- und Auftragsbearbeitung
Organisation der Lagerhaltung

Textverarbeitung
Normgerechtes Schreiben
Normvorschriften für Schriftstücke der Textverarbeitung
Briefabschriften
Gestaltungs- und Korrekturmöglichkeiten
Formgerechte Schriftstücke (Anfrage, Bestellung, Rechnung, Reklamation, Verzug,
Mahnung, Gewährleistung, Bewerbung, Einladung, Werbebriefe, u.a. )
Innerbetriebliche Mitteilungen
Privatbriefe
Baustein- und Serienkorrespondenz
Präsentationen

Datenverarbeitung
Betriebliche EDV-Konfiguration und deren Leistungsmerkmale
Erstellen und gestalten von Tabellen und Graphiken
Berechnungen mit Formeln und Funktionen
Selektieren, sortieren und ausgeben von Datensätzen
Regelungen zur Datensicherheit und zum Datenschutz

Politik
Berufsausbildungsvertrag
Rechte und Pflichten im Betrieb
Arbeitsvertrag
Unfallverhütung
Betriebsrat, Personalrat, Jugendvertretung
Tarifvertrag
Sozialversicherungen

Prüfungen

Für den Ausbildungsberuf besteht jeweils ein eigener Prüfungsausschuss in Oldenburg und in Timmendorfer Strand.  Dadurch werden die Auszubildenden von ihnen bekannten Personen geprüft. Die besonderen Belange behinderter Prüfungsteilnehmer werden insbesondere in Timmendorfer Strand berücksichtigt.

Die Prüfungen sind bundeseinheitlich. Grundlage des ersten Teils der gestreckten Abschlussprüfung sind die Lernfelder 1 - 5. Es ist aber im Wesentlichen eine innformationstechnische Prüfung am PC. Sie geht mit 25 % in die Endnote ein und  findet im 2. Ausbildungsjahr meistens Anfang März statt.

Teil 2 der Abschlussprüfung umfasst die Lernfelder 6 - 12 und wird meist schriftlich Anfang Mai geprüft. Die Ausbildung endet mit der sogenannten mündlichen Prüfung kurz vor den Sommerferien.

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