Gewindeteilung bezeichnet den Abstand zwischen den Gewindekerben und wird üblicherweise bei Zollgrößen in der Form „Gang pro Zoll“ angegeben.
Die Gewindeteilung bezeichnet den Abstand zwischen demselben Punkt an benachbarten Gewindegängen einer Spindel und wird bei zölligen Gewinden als TPI (Threads Per Inch) oder „Gang pro Zoll“ angegeben. Mit einer Gewindelehre zur Überprüfung der Steigung erhalten Sie einen Näherungswert auf Basis bereits ermittelter Gewindestandards. Für einen genauen Wert müssen Sie per Schieblehre den Abstand zwischen den Scheitelpunkten von zwei Gewindegängen messen.
Sie können die Gewindeteilung auch berechnen, indem Sie die Gesamtlänge des Gewindes messen und die Anzahl der Gewindegänge zählen. Dann dividieren Sie die Gewindelänge durch die Anzahl der Gewindegänge, um die Teilung zu erhalten.
Die Gewindesteigung ist der lineare Weg, den die Mutter bei einer Spindelumdrehung zurücklegt. Mit dieser Angabe werden Kugelgewindetriebe üblicherweise spezifiziert. Bei eingängigen Spindeln sind Steigung und Teilung identisch. Bei mehrgängigen Spindeln ergibt sich die Steigung aus der Teilung dividiert durch die Anzahl der Gänge.
Gewindegang:
Der volle Umfang der Schraubenlinie eines Gewindes wird als Gewindegang bezeichnet.







| EN 10226-1 | EN ISO 228-1 | |||
|---|---|---|---|---|
| "Anschlußgewinde" | "Befestigungsgewinde" | |||
| Innengewinde | Außengewinde | Innengewinde | Außengewinde | |
| zylindrisch | konisch | zylindrisch | konisch | |
| Bezeichnung | Rp 1" | R 1" | G 1" | G 1" |