Die Dichtheitsprüfung mit Wasser kann durchgeführt werden, wenn vom Zeitpunkt der Dichtheitsprüfung bis zur Inbetriebnahme der Trinkwasserinstallation
ein Wasseraustausch sichergestellt wird.
| Pressverbindungen (unverpresst undicht) |
Metall-, Mehrschichtverbund-, und PVC-Leitungen |
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| Prüfdruck: | Maximal 6 bar (0,6 MPa) Herstellerangaben | 1,1-fache des zulässigen Betriebsdruck; 11 bar (1,1 MPa) DIN EN 806-4 |
| Prüfzeit: | 15 Minuten | 30 Minuten |
| Stabilisierungszeit: | ca. 15 min | |
| Prüfmedium: | Wasser | Wasser |
| Dichtstatus: | Während der Prüfzeit darf keine Undichtigkeit festgestellt werden | Der Prüfdruck muss konstant bleiben: Δp = 0 |
| Dichtprüfung | Belastungsprüfung | |
| Prüfdruck: | 150 mbar | Bis DN 50 - maximal 3 bar (0,3 MPa) DN 50 bis DN 100 maximal 1 bar (0,1 MPa) |
| Prüfzeit: | abhängig vom Leitungsvolumen Prüfzeit min. 120 Minuten bis 100 L Leitungsvolumen, je weitere 100 L Leitungsvolumen wird die Prüfzeit um 20 Minuten erhöht. |
Anpasszeit ca. 15 Minuten; 10 Minuten mit Sichtprüfung |
| Stabilisierungszeit: | ca. 15 min | |
| Prüfmedium: | Luft (Ölfrei)/Inertgas | Luft (Ölfrei)/Inertgas |
| Dichtstatus: | Während der Prüfzeit darf kein Druckabfall auftreten. Bei einer Undichtigkeit soll der Druck aufrechterhalten und die undichte(n) Stelle(n) festgestellt werden. |
Kein Druckabfall am Messgerät feststellbar. |
Die Dichtheitsprüfung wird mit einem Prüfdruck von 150 mbar vor der Belastungsprüfung durchgeführt mit einer Genauigkeit von 1 mbar im Anzeigebereich. Nach Aufbringen des Prüfdrucks muss die Prüfzeit bis 100 Liter Leitungsvolumen mindestens 120 Minuten betragen. Je weitere 100 Liter Leitungsvolumen wird die Prüfzeit um 20 Minuten erhöht. Anstatt der Dichtheits- und Belastungsprüfung mit Luft kann auch eine Prüfung mit Wasser durchgeführt werden.
| sauberes (filtriertes) Wasser | |
| mind. 1,3‐facher Systembetriebsdruck gem. DIN EN 14336 - 10 min. VOB DIN 18380 der Prüfdruck entspricht dem Ansprechdrucks des Sicherheitsventils. |
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Ist die Anlage vorbereitet und befüllt, kann die Dichtigkeitsprüfung beginnen. Dazu stellen Handwerker den Prüfdruck her und warten etwa zwei Stunden. Da der Druck durch Ausdehnungen der Rohrleitungen bis dahin sinken kann, ist er nach dieser Zeit noch einmal aufzubringen.
Wie hoch der Prüfdruck der Druckprobe an der Heizung sein muss, hängt von den entsprechenden Richtlinien ab. Nach VOB Teil C DIN 18380 muss der Druck dem Ansprechdruck des Sicherheitsventils entsprechen. Die DIN EN 14336 fordert zur Druckprobe den 1,3-fachen Betriebsdruck der Heizungsanlage. In diesem Fall müssen Experten das Überdruckventil zur Druckprüfung absperren.
Die Dichtheits- und Belastungsprüfung an Gasleitungen wird bei Leitungen mit einem Betriebsdruck bis 100 hPa (100 mbar) durchgeführt.
Die Belastungsprüfung dient als Dichtheitsprobe für neu verlegte Leitungen ohne Armaturen. Die Leitung wird mit 0,1 MPa (1 bar) Druck beaufschlagt, der Druck darf innerhalb von 10 min nicht abfallen/ansteigen.
Die Dichtheitsprüfung wird bei Neu-Installationen oder bei wesentlichen Änderungen durchgeführt und ist eine Druckprobe für Leitungen einschließlich Armaturen. Zur Prüfung müssen 150 hPa auf die Leitung beaufschlagt mindestens 10 min konstant bleiben ohne Druckabfall/ anstieg, abhängig vom Leitungsvolumen.
| Belastungsprüfung (Vorprüfung) |
Dichtheitsprüfung (Hauptprüfung) |
Gebrauchtsfähigkeitsprüfung (Leckmengenmessung) |
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| Prüfdruck: | 0,1 MPa (1 bar) | 150 hPa (150 mbar) | |
| Prüfzeit: | 10 min | abhängig vom Leitungsvolumen | |
| Stabilisierungszeit: | 10 min | abhängig vom Leitungsvolumen | |
| Prüfmedium: | Luft | Luft |
Anpassungszeit und Prüfdauer der Dichtheitsprüfung
| Leitungsvolumen | Anpassungszeit | Mindestprüfdauer |
| < 100 l | 10 min | 10 min |
| ≥ 100 ... 200 l | 30 min | 20 min |
| ≥ 200 l | 60 min | 30 min |